Wenn die Brille nicht mehr ausreicht…

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Quelle: Optolec GmbH

… kann das Lesen eines Briefes, das Ausfüllen eines Lotteriescheines, Einkaufen oder Kochen zur Herausforderung werden. Seit über 30 Jahren engagieren wir uns für blinde und sehbehinderte Menschen und verhelfen damit zu neuer Freude am Leben. Wir informieren Sie gerne kostenlos und unverbindlich über:

  • mobile, elektronische Lesehilfen im Pocketformat
  • Notebooks mit Braillezeile
  • komfortable Bildschirmlesegeräte
  • Geräte zum Vorlesen gedruckter Texte
  • Kamerasysteme für Schule, Universität und Arbeitsplatz
  • Software für blinde und sehbehinderte Menschen

 

Low Vision

Definition Sehbehinderung/Low Vision

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Quelle: Optolec GmbH

Sehbehinderung bedeutet, dass das Sehvermögen mittels einer Brille, Kontaktlinsen, Medikamenten oder nach Durchführung einer Operation nicht vollständig wiederhergestellt oder korrigiert werden kann. Trotz aller möglichen Behandlungen kann das Sehvermögen weiterhin verschwommen oder verformt bleiben. Das Lesen und Schreiben eines Briefes, Einkaufen oder Kochen kann eine Herausforderung werden.

Wer verordnet die erforderlichen Hilfsmittel?

Die Hilfsmittel können von Ihrem Augenarzt verordnet werden. Optelec-Geräte sind nach § 33 SGB V als Hilfsmittel anerkannt. Aus diesem Grund ist erst nach augenärztlicher Verordnung eine Abwicklung über den zuständigen Kostenträger möglich.

Sehschärfe Vergrößernde Sehhilfe Vergrößerung
40% – 20% Verstärkte Lesebrille 1 bis 2fach
30% – 20% Lupenbrille 2 bis 12fach
20% – 5% Bildschirmlesegerät 1 bis 72fach
5% – 0% Vorlesesystem
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Quelle: Optolec GmbH

Nicht jede elektronische Lesehilfe ist für den blinden oder sehbehinderten Menschen gleich geeignet – auch bei nahezu identischem Augenbefund. Wir beraten Sie umfassend und individuell. So können Sie auf Low Vision-Geräte vertrauen, die optimal auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt sind.

Der Begriff „Low Vision“ hat seinen Ursprung in der englischen Sprache und kann mit „schwaches“ oder „reduziertes Sehvermögen“ übersetzt werden. Eine Low Vision-Beratung ist immer dann sinnvoll, wenn Sie elektronische Lesehilfen benötigen, um ein aktives berufliches und soziales Leben zu führen. Die Auswahl der portablen oder stationären Geräte hängt im Wesentlichen von folgenden Faktoren ab:

  • Art der Sehbehinderung
  • individuelle Auswirkungen auf die Sehfähigkeit (Sehvermögen, Kontrastwahrnehmung etc.)
  • visuelle Bedürfnisse (Vergrößerungsbedarf)
  • mit den Hilfsmitteln zu verrichtende Tätigkeiten

Unsere speziell geschulten Mitarbeiter informieren Sie über verschiedene Lesehilfen und erproben die geeigneten Geräte mit Ihnen. So lernen Sie unter professioneller Anleitung, wie Sie die Technik richtig einsetzen und handhaben. Meist ist eine Kombination aus verschiedenen, sich ergänzenden elektronischen Lesehilfen empfehlenswert. Hierzu und auch zu den Fördermöglichkeiten durch Ihren Kostenträger oder Ihrer Krankenkasse beraten wir Sie gern.

So bekommen Sie Ihr Hilfsmittel…

Die Beratung

Wir beraten Sie und erproben mit Ihnen unsere Hilfsmittel in unseren Filialen. Wir erstellen Ihnen im Rahmen der Erprobung einen Testbericht, der Ihrem Augenarzt und der Krankenkasse den Bedarf des Hilfsmittels bestätigt.

Das Rezept

Um ein Hilfsmittel über einen Kostenträger zu finanzieren, benötigen Sie eine Verordnung Ihres Augenarztes. Der zuvor erstellte Testbericht liefert alle Informationen, die Ihr Augenarzt zur Erstellung der Verordnung benötigt.

Der Antrag bei Ihrem Kostenträger

Senden Sie uns bitte die Verordnung Ihres Augenarztes zu. Wir übernehmen für Sie die komplette Abwicklung mit Ihrem Kostenträger oder Ihrer Krankenkasse als unser Vertragspartner.

Die Lieferung

Nach der Kostenübernahme durch die Krankenkasse oder des Kostenträgers nehmen wir mit Ihnen Kontakt auf und vereinbaren mit Ihnen einen Liefertermin. Wir stellen das Gerät bei Ihnen auf und weisen Sie ausführlich in die Bedienung ein.

(Text und Bilder, Optolec GmbH)